Freiwasserschwimmen: Die besten Tipps

Freiwasserschwimmen erfreut sich aktuell einer großen Beliebtheit und zieht immer mehr ambitionierte Schwimmerinnen und Schwimmer an. Allerdings bringt es einige Gefahren mit sich, welche nicht immer und sofort auf den ersten Blick zu erkennen sind. Aus diesem Grund dürften einige nützliche Tipps rund um das Freiwasserschwimmen hilfreich sein, um Gefahren effektiv vermeiden zu können.

Badehaube in Signalfarbe

Ein schwarzer Neoprenanzug in Kombination mit einer dunklen Badehaube machen die Schwimmerinnen und Schwimmer im Freiwasser für andere nur äußerst schwer erkennbar. Insbesondere bei starkem Wellengang und bei Schiffsverkehr können kaum sichtbare Schwimmer einer erheblichen Gefahr ausgesetzt sein. Mit einer Badehaube in auffälliger Signalfarbe lässt sich das Gefährdungspotenzial für die Wassersportler erheblich reduzieren. Besonders gut sichtbare Farben sind in diesem Zusammenhang Gelb, Grün oder ein helles Rot.

Schwimmbojen für zusätzliche Sicherheit auf dem Wasser

Schwimmbojen können vor dem Beginn des Trainings um die Hüfte gebunden werden. Diese wird während des Schwimmens an der Wasseroberfläche hinterher gezogen. Hochwertige Schwimmbojen sind im Fachhandel erhältlich und bieten einen erheblichen Mehrwert.

Schwimmbojen machen Schwimmer auf diese Weise wesentlich besser sichtbar und bieten dadurch ein hohes Maß an Sicherheit. Bei einem Notfall oder bei Panik im Wasser können die Bojen für Rettungskräfte wertvolle Zeit sparen und Leben retten. Gleichzeitig können in einer Schwimmboje Wertsachen verstaut werden.

Hochwertiger Neoprenanzug

Ein hochwertiger Neoprenanzug bietet vor allem im kühlen Freiwasser oder bei niedrigeren Außentemperaturen einen guten Schutz vor Kälte. Darüber hinaus bewirkt ein Neoprenanzug einen starken Auftrieb, wodurch Schwimmer bei einem Schwächeanfall von Rettungskräften leichter im Wasser zu finden sind. Wer sich beim Schwimmen verschluckt oder einen Krampf bekommt, kann sich beim Tragen eines Neoprenanzugs bei Bedarf auf den Rücken drehen und einmal kurz tief durchatmen.

Auch Anfänger können für wenig Geld einen guten Neoprenanzug erwerben und sich an ein leicht verändertes Schwimmgefühl gewöhnen. Zahlreiche Händler bieten für diese durchweg nützlichen Kleidungsstücke neben einer tollen Qualität ein attraktives Preis-/Leistungsverhältnis.

Die Wahl der Schwimmstrecke

Jede mögliche Schwimmstrecke sollte sorgfältig ausgesucht werden. Zu Beginn ist es ratsam, sich in Ufernähe zu bewegen. Hier sind Schwimmer in der Regel vor vorbeifahrenden Booten geschützt. Um die Orientierung im Wasser bei körperlicher Anstrengung zu behalten, sollten sich Schwimmer im Vorfeld Orientierungspunkte einprägen.

Wetter und Wasser im Auge behalten

Ein plötzlich eintretender Wellengang verändert die bei ruhigem Wasser geltenden Gesetzmäßigkeiten. Schwimmer müssen dabei oftmals ihre Atmung verändern und sich neu orientieren. Geübten Freiwasserschwimmern fällt dieser Umstand in den meisten Fällen leichter. Eine besondere Gefährdung besteht vornehmlich dann, wenn Wellengang auf offenem Meer oder in unbekannten Gewässern einsetzt.

Auf die Umgebung achten

Auch wenn der Schein trügt, der Verkehr auf dem Wasser hat in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Neben Schiffen und Booten sind immer mehr Surfer auf dem kühlen Nass unterwegs. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Schwimmroute bereits im Vorfeld festzulegen und sich die Umgebung einzuprägen. Bei eventuell unerwarteten Ereignissen können Schwimmer wesentlich besser und zugleich souveräner reagieren. Treten in diesem Zusammenhang Unsicherheiten auf, sollte das Schwimmen unterbrochen werden.

Nähern sich Schiffe oder Boote, gilt es den Kopf so hoch wie möglich aus dem Wasser zu heben und deren eingeschlagenen Kurs weiter zu beobachten. Letztendlich kann hier nicht ausgeschlossen werden, dass der Boots- und Schiffsfahrer einen Schwimmer nicht doch übersehen hat und weiter auf diesen zusteuert. Schwimmer können sich lautstark bemerkbar machen, wenn sie der Auffassung sind, einer Gefahr ausgesetzt zu sein.

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