Haushaltsauflösung in vier einfachen Schritten erklärt

Wenn alles raus muss, dann muss gut geplant werden. Eine Haushaltsauflösung ist für die meisten Menschen nicht unbedingt eine alltägliche Sache. Ein Umzug ins Ausland, ein Todesfall oder auch eine Veränderung der Lebensumstände wie eine Trennung können dafür sorgen, dass es sich nicht um einen einfachen Umzug handelt, sondern eben eine ganze Auflösung des Haushalts fällig wird.

Das ist nochmal eine andere Sache. Denn während Umzüge vor allem das Verfrachten vieler Gegenstände und das Anmelden von Sperrmüll für wenige Dinge bedeuten, wird bei einer Haushaltsauflösung meist eine Entrümpelung nötig. In vier einfachen Schritten ist eine Haushaltsauflösung aber gar nicht so schlimm.

1. Vorbereitung der Haushaltsauflösung

Es ist ganz klar zu sagen, dass der einfachste Weg, eine Haushaltsauflösung durchzuführen, der ist, bei dem man sich ideal vorbereitet hat. Das ist leider nicht immer einwandfrei möglich. Bei Todesfällen gibt es oftmals viele Dinge zu erledigen, hinzu kommt noch die Trauer, da kann man nicht immer Monate oder Wochen im Voraus planen.

Trotzdem erleichtert es die Arbeit ungemein, wenn man einige Schritte rechtzeitig abhakt. Dazu gehört zum Beispiel eine Bestandsaufnahme: Welche Gegenstände in der Wohnung werden privat abgegeben, welche verkauft und welche werden durch eine Entrümpelung entsorgt? So kann man einschätzen, wie viel Zeit man brauchen wird und wie viel Hilfe in Anspruch genommen werden sollte.

Die Auflösung eines kleineren Haushalts ist meist mit der Unterstützung von Freunden und Verwandten möglich. Das macht jedoch auch Stress, denn es muss viel zu einem Entsorgungsunternehmen transportiert werden. Außer gilt es, Sperrmüll anzumelden und die Gegenstände dann auch noch zu schleppen. Dienstleister sind hier nun mal meist die nervensparende Alternative. Weitere Informationen: Entrümpelung Duisburg.

2. Direkt vor der Haushaltsauflösung

Spätestens eine Woche vor der Haushaltsauflösung sollten eventuelle Sperrzonen für das Parken beantragt worden sein. Außerdem sollte nun feststehen, wer bei der Haushaltsauflösung helfen soll (beziehungsweise kann) und wie der zeitliche Ablauf sein wird.

Hinzu kommt, dass nun ein guter Moment ist, um den Aufwand zu minimieren, indem noch Verkäufe getätigt werden. Dies geht online, man kann allerdings auch die Haushaltsauflösung ankündigen und die Menschen kommen vorbei und nehmen für kleines Geld noch ein paar Gegenstände mit, die sonst auf dem Müll landen. Auch Sozialkaufhäuser sind möglicherweise noch interessiert.

3. Tag der Haushaltsauflösung

Der stressigste Tag wird natürlich der, an dem die Haushaltsauflösung tatsächlich stattfindet. Wie bereits erwähnt, spielt die Vorbereitung eine große Rolle dabei, wie stressig so ein Tag wird. Denn je mehr Dinge vorher geklärt sind, umso reibungsloser kann die Haushaltsauflösung ablaufen.

Dafür ist eine To-Do-Liste ideal. Darauf sollten alle Namen von Helfern beziehungsweise die Kontaktdaten des Dienstleisters für die Entrümpelung stehen. Ein wenig Verpflegung kann nicht schaden, wenn es sich um einen größeren Haushalt handelt und mehrere Stunden gearbeitet werden muss. Wasser und belegte Brote sind eine gute Idee.

Auf so einer To-Do-Liste sollten auch bürokratische Dinge nicht fehlen. Denn die Wohnung oder das Haus müssen nicht nur leergeräumt werden, es müssen beispielsweise Zeitungsabonnements gekündigt, ein Nachsendeauftrag erstellt oder auch die Wohnung abgemeldet werden. Manchmal lässt sich dies alles in einem Schwung abarbeiten.

4. Nachbereitung der Haushaltsauflösung

Meist lassen sich Menschen die Zeit, die bürokratischen Dinge erst zu erledigen, wenn die groben Aufgaben wie die Entrümpelung erledigt sind. Diese sollten nicht zu lange aufgeschoben werden, da es Fristen gibt und sonst möglicherweise Kosten entstehen.

Außerdem muss die Wohnung nach der Haushaltsauflösung noch in einen entsprechenden Zustand versetzt werden. Wie genau zum Beispiel die Wände aussehen müssen, ist meist im Mietvertrag festgehalten. Allerdings kann es nie schaden, sich vorher noch einmal kurz mit dem Vermieter abzusprechen, damit es nicht zu bösen Überraschungen kommt.

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