Selbst umziehen oder Umzugsfirma beauftragen?

Ziehen Sie wegen einem neuen Job in eine andere Stadt oder möchten Sie einfach einen Tapetenwechsel? Egal aus welchem Grund Sie umziehen müssen, ist das mit einer Menge Arbeit verbunden. Sie müssen rechtzeitig planen und organisieren. Je früher Sie mit den Vorbereitungen anfangen, desto entspannter wird dieser Übergang.

Hier stellt sich jedoch eine Frage: ein erfahrenes Umzugsunternehmen beauftragen oder doch selbst umziehen? Welche Variante ist entspannter und welche ist die Günstigere?

Umzug mit einem professionellen Umzugsunternehmen

Wenn Sie Ihre Nerven sparen wollen und so wenig wie möglich tragen wollen, dann sollten Sie einen Profi engagieren. Am besten sollten Sie mehrere Umzugsunternehmen anrufen und sich über die Preise informieren. Sollten Sie sich schon für ein Umzugsunternehmen entschieden haben, bietet dieses oft die Möglichkeit zwischen einem Komfort-Umzug und einem Full-Service.

Umzug mit Full-Service

Der Full-Service von Umzugsunternehmen, wie er bspw. von der Stark Umzüge GmbH, einer Umzugsfirma aus Wiesbaden, angeboten wird, nimmt Ihnen alle Arbeitsschritte ab. Eine Spedition packt Ihre Sachen in Umzugskartons und transportiert sie zum Zielort. Auf Wunsch können auch Schränke und Sofas ausgepackt und montiert werden. Das Unternehmen tut alles, was die Nerven der Kunden schont.

Außerdem sind die Umzugsunternehmen immer gut versichert und die Schäden werden schnell ersetzt.

Komfort-Umzug-Service

Bei dieser Variante muss der Besitzer nicht mal vor Ort sein. Das Umzugsunternehmen machen Fotos von der alten Wohnung und können in der neuen Wohnung die Möbelstücke genauso aufbauen. Natürlich können Sie auch Ihre eigenen Wünsche äußern, wenn etwas anders gemacht werden muss. Sie müssen sich weder um das Einpacken noch um das Auspacken kümmern. Der einzige Hacken bei dieser Variante ist, dass sie sich nicht jeder leisten kann. Der Komfort-Umzug-Service für eine 2-Zimmer-Wohnung kostet mindestens 1.500 Euro. Aber so ein Umzug macht auch Spaß.

Ohne professionelle Hilfe umziehen

Aus Kostengründen verzichten viele auf die professionelle Unterstützung. Aber ein Do-it-your-Self-Umzug muss gründlich geplant werden! Es muss viel mehr organisiert werden: Kartons, Helfer, Lieferwagen etc. Die folgenden Punkte müssen Sie unbedingt beachten:

Umzugskartons kaufen

Bevor Sie mit dem Umzug anfangen, kaufen Sie sich genug Umzugskartons. Je nach Größe und Volumen Ihrer Wohnung können es schnell 100 Stück werden. Für das Verpacken brauchen Sie aber noch mehr: Schutzfolie, Klebeband, Spanngurte. Es wäre vom Vorteil eine Transportversicherung abzuschließen, denn Schaden kann schnell in die tausende gehen. Bedenken Sie aber, dass Ihre Umzugshelfer nicht automatisch mitversichert sind.

Umzugshelfer sind immer nützlich

Je mehr Umzugshelfer Sie haben, desto schneller wird man mit dem Umzug fertig. Folgendes sollten Sie beachten:

Wie Umzugshelfer organisieren?

Am besten fragen Sie zuerst Ihre Familie und Freunde. Wenn sie aber keine Zeit haben, können Sie online eine Anzeige aufgeben. Viele Personen bieten Ihre Hilfe schon in Job-Portalen. Gucken Sie auch die Aushänge in Ihren Supermärkten. Die privaten Personen verlangen wesentlich weniger Geld als die professionellen Helfer. Das eingesparte Geld können Sie lieber in die neue Ausstattung Ihrer Wohnung investieren.

Braucht man viele Umzugshelfer?

Wenn Sie nur eine normale Wohnung haben, dann reichen meistens zwei Umzugshelfer aus. In den kleinen Wohnungen stehen sie sich sonst nur im Weg.

Versicherung für Umzugshelfer?

Wenn Ihre Familie und Freunde beim Umzug helfen, dann ist es nur ein Freundschaftsdienst. So können sie nur bei grober Fahrlässigkeit haftbar gemacht werden. Mit den angeheuerten Umzugshelfern sollten Sie am besten einen Vertrag machen. Im Normalfall bleiben Sie auf den Kosten des Schadens sitzen (Umzugsunternehmen sind dagegen immer versichert).

Umzugsfahrzeug mieten

Wenn Sie den Umzug rechtzeitig planen, können Sie den Transporter günstig mieten. Vielleicht hat auch jemand aus Ihrem Freundeskreis einen Kleintransporter, den Sie sich leihen können.

Bedenken Sie: mit einem normalen Führerschein der Klasse B dürfen Sie nur ein Fahrzeug bis 3,5 t fahren. Bei größeren Fahrzeugen müssen Sie sich einen anderen Fahrer suchen.

Rechtzeitig das Halteverbot-Schild bestellen

Meistens wird dieser Schritt bei einem Umzug einfach vergessen. Dabei hat ein Halteverbot-Schild nur Vorteile: Sie können direkt vor Ihrem neuen/alten Zuhause parken. Sie müssen mit den Umzugskartons oder mit Möbeln nicht weit laufen. Außerdem durch dieses Schild wird Streit mit den Nachbarn vermieden und das Knöllchen für Falschparken eingespart.

Der große Tag des Umzuges

Die Wohnung ist leer. Die Kartons sind gepackt. Jetzt ist Ihr räumliches Vorstellungsvermögen gefragt: Das Umzugsfahrzeug muss möglichst effektiv gepackt werden. Benutzen Sie Spanngurte, damit die Gegenstände nicht verrutschen und nicht beschädigt werden.

Richtig Beladen

Der Raum eines Umzugsfahrzeugs muss möglichst effektiv ausgenutzt werden. Fangen Sie zunächst mit den schweren Umzugskartons. Sie leichten Kartons müssen nach oben kommen. Flache Gegenstände stellen Sie an die Wand. Die großen Möbelstücke kommen in die Mitte des Transporters. Sperrige Möbel müssen unbedingt auf dem Boden positioniert werden. Der Stauraum unter Stühlen kann ebenfalls effektiv benutzt werden. Schwere Elektrogeräte kommen ganz zum Schluss.

Ladung richtig sichern

Sie sollten sich zunächst mit den gesetzlichen Bestimmungen sich auseinandersetzen, bevor Sie den Transporter beladen. Benutzen Sie Schutzdecken, die Kratzer an Ihrer Möbel vermeiden. Sollten Zurrgurte zum Gebrauch kommen, achten Sie auf das TÜV Zeichen und die Einhaltung der angegebenen Zurrkraft. Außerdem dürfen die Zurrgurte keine sichtbaren Beschädigungen haben.

Fahrzeug richtig Entladen

Sie sollten am besten auf der geraden Ebene parken. Sollte dies nicht möglich sein, legen Sie unbedingt ein Bremskeil unter den Transporter. Außerdem achten Sie darauf, dass die Umzugshelfer sich nicht im Weg stehen. Wenn es zu viele Helfer gibt, verzögert sich oft das Entladen.

Umzug mit einem professionellen Umzugsunternehmen

Wenn Sie Ihre Nerven sparen wollen und so wenig wie möglich tragen wollen, dann sollten Sie einen Profi engagieren. Am besten sollten Sie mehrere Umzugsunternehmen anrufen und sich über die Preise informieren. Sollten Sie sich schon für ein Umzugsunternehmen entschieden haben, bietet dieses oft die Möglichkeit zwischen einem Komfort-Umzug und einem Full-Service.

Umzug mit Full-Service

Full-Service von Umzugsunternehmen nimmt Ihnen alle Arbeitsschritte ab. Eine Spedition packt Ihre Sachen in Umzugskartons und transportiert zum Zielort. Auf den Wunsch können auch Schränke und Sofas ausgepackt und montiert werden. Das Unternehmen tut alles, was die Nerven der Kunden schont. Außerdem sind die Umzugsunternehmen immer gut versichert und die Schäden werden schnell ersetzt.

Komfort-Umzug-Service

Bei dieser Variante muss der Besitzer nicht mal vor Ort sein. Das Umzugsunternehmen machen Fotos von der alten Wohnung und können in der neuen Wohnung die Möbelstücke genauso aufbauen. Natürlich können Sie auch Ihre eigenen Wünsche äußern, wenn etwas anders gemacht werden muss. Sie müssen sich weder um das Einpacken noch um das Auspacken kümmern. Der einzige Hacken bei dieser Variante ist, dass sie sich nicht jeder leisten kann. Der Komfort-Umzug-Service für eine 2-Zimmer-Wohnung kostet mindestens 1.500 Euro. Aber so ein Umzug macht auch Spaß.

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